Ich bin seit mehr als 30 Jahren Christ. Christlich erzogen wurde ich schon vorher. Mein Vater achtete darauf, dass ich viel im Konfirmandenunterricht lernte. Ich wusste viel über Jesus (Wunder, Gleichnisse usw.), auch all die anderen Sachen, die man so lernt. Es war also viel im Kopf, aber ich hatte keine Beziehung dazu.
Mit 16/17 Jahren kam der Wunsch auf, geliebt zu werden, aber auch zu lieben. Das, was ich suchte, fand ich aber nicht. Ich rauchte und wurde Gelegenheitstrinker. Daraus ergaben sich Probleme verschiedener Art, mit denen ich nicht fertig wurde. Mit 20 Jahren war ich soweit, dass ich nicht wusste, wie es weitergehen sollte und ob ich meinem Leben ein Ende setzen sollte.
Durch meine Cousine, die gläubig war (das heißt: eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus hatte), kam ich im Herbst 1971 in einen Gottesdienst einer Pfingstgemeinde. Das Bibelwort aus Matthäus 11, 28 traf mein Leben: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Ich durfte erfahren, wie durch die Kraft Jesu mein Leben erneuert wurde.
Nicht, dass ich heute keine Probleme mehr habe, aber meine Frau, meine Kinder und ich dürfen wissen, dass Gottes Wort auch heute noch dieselbe Kraft und Macht hat wie vor Jahren. Jesus sagt in seinem Wort: Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende (Matthäus 28,20). Daran darf ich glauben.
Jochen D., Bad Münstereifel-Arloff
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Wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs fand ich in Stuttgart durch die Predigten einer "Zeltmission" zu Jesus Christus, ließ dies aber im Lauf der Jahre verflachen. 1954 heiratete ich. Uns wurden fünf gesunde Söhne gegeben. Positive, aber auch viele negative Erfahrungen prägten unser Leben in Ehe und Beruf.
Am 20. Oktober 1988 geschah es, dass unser ältester Sohn mit 33 Jahren tödlich verunglückte. Ich kann nicht schildern, wie furchtbar uns sein Tod traf. Meine seit der Kindheit bestehende Gottesvorstellung vom zornigen Mann in den Himmeln schien erneut bestätigt. Ich wandte mich ab, wollte von Gott nichts mehr wissen.
In diesem Zustand stieß ich durch sonderbare Umstände auf diese Gemeinde. Unter den Predigten begegnete mir Gott 1997 völlig neu und schenkte in drei tränenreichen Monaten Heimsuchung, Umkehr, "nach Hause" kommen. Im November '97 fand auch meine Frau zum Glauben, im folgenden August ließen wir uns taufen und entdeckten Gott beständig mehr als den guten Vater. Aus tiefstem Herzen können wir beide sagen: Mit Jesus hat eine Veränderung und Gesundung im ganzen Denken, Miteinander und Leben begonnen.
Christoph K., Zülpich
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