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Jesus befreit


Gequält von Albträumen und Selbstvorwürfen


Als Außenstehender ringt man oft um Worte der Ermutigung, um dem anderen eine Hilfe zu sein, aber man kann nie in das Herz des Gegenübers sehen, geschweige denn fühlen, was ihn bewegt.

So ging es auch mir. Keiner konnte wissen, wie es in meinem Herzen aussah. Ständig lebte ich in Angst vor vielen Dingen: Dunkelheit, Alleinsein, Krankheit, falsch gehandelt zu haben, von Gott nicht geliebt zu sein, von Menschen nicht geliebt zu sein, vorm Fliegen, vor Spinnen u.v.m. Ich hatte schreckliche Albträume: Ich hatte in meinen Träumen Angst, wollte dann aufwachen und konnte aber nicht aufwachen. Jemand drückte mir auf meinen Brustkorb und auf meinen Hals. Ich wollte laut rufen und brachte aber keinen Ton heraus. Teilweise hatte ich Angst zu ersticken, weil ich keine Luft bekam.

Ich konnte meinen Mann neben mir liegen sehen, wollte aufwachen und ihn bitten, dass er mir hilft, aber es ging nicht. Das war eine fürchterliche Qual für mich. Manchmal konnte ich mich bemerkbar machen durch lautes Rufen, sodass mein Mann aufwachte, und mich dann aus meinem Halbschlaf befreien konnte. Diese Erlebnisse hatte ich über viele Jahre. Seit einiger Zeit ist das vorbei. Ich habe Jesus in der letzten Zeit kennen gelernt wie nie zuvor, nämlich als den, der mich bedingungslos liebt und mich angenommen hat - so, wie ich bin: Mit meinem Charakter, meinen Fehlern, meinen Mängeln und mit allem, was ich bisher in meinem Leben falsch gemacht habe.

Ich habe immer sehr darunter gelitten, dass ich in der Erziehung meiner Kinder so viele Fehler gemacht habe, oder überhaupt im Umgang mit Menschen. Ich habe mich dann mit Selbstvorwürfen verdammt und tagelang und nächtelang über diese Fehler nachgedacht. Nun weiß ich, dass ich das nicht mehr tun muss, weil Jesus für ALLE meine Fehler und für JEDEN meiner Mängel an das Kreuz gegangen und gestorben ist. Ich gebe Ihm die Ehre, wenn ich Seine Gnade annehme und Sein kostbares und reinigendes Blut für alle meine Schuld.

Seine Erlösung ist mir ganz persönlich wahr geworden. Ich mache Ihm keine Ehre, wenn ich am Boden liegen bleibe und darüber nachdenke, wie schlimm ich doch wieder einmal gewesen bin. Ich darf jederzeit Sein reinigendes Blut in Anspruch nehmen. Und gerade das möchte ich weitersagen, dass wir nie in das Herz eines anderen schauen können. Aber Gott kann das. Er kennt jeden und liebt jeden so, wie er ist. Es gibt ein sehr schönes Lied, das das zum Ausdruck bringt:

...Ich muss Dir nicht erst beweisen, dass ich besser werden kann,
was mich besser macht vor dir, das hast Du längst am Kreuz getan!...
…und so leg ich Licht und Schatten, meines Lebens vor Dich hin,
denn bei Dir darf ich mich geben, wie ich bin!

Ich finde, dieser Liedtext ist eine große Ermutigung. Gott kann in meinem Leben eine große Veränderung bewirken. Wenn Er mir die Dinge in meinem Leben zeigt, die nicht in Ordnung sind, dann zeigt Er mir auch immer gleich die Hilfe und den Ausweg. Das ist ein himmelweiter Unterschied zu meinen eigenen Bemühungen. Das durfte ich in der letzten Zeit erleben und erfahren, und ich lerne täglich dazu.

Gott lässt uns nie im Stich. Auch wenn es Zeiten gibt, in denen es sehr still um uns herum ist, und wir meinen, Er wäre nicht da.

ER IST DA - ER IST NAH - ER SAGT JA

Ruth K., Hillesheim

 

 


„Du musst mich von dieser panischen Angst befreien!“


Als junger Mann litt ich unter einer Angstneurose. Deren Auswirkungen waren wiederkehrende Panikattacken mit Todesängsten und eine fortschreitende Einengung des Lebenskreises. Mit medikamentöser Hilfe konnte ich mein Leben nach außen hin einigermaßen aufrechterhalten.

1985 lernte ich in Euskirchen junge Christen kennen, die mir von ihrem Glauben an Jesus erzählten. Ich entschied mich neu dafür, Jesus mein Leben anzuvertrauen. Zuhause betete ich: „Jesus, ich will jetzt dir vertrauen. Deshalb möchte ich meine Lebenssicherheit nicht länger von Medikamenten erwarten. Ich werfe sie jetzt in den Müll. Aber du musst mich von dieser panischen Angst befreien, das kann ich nicht selbst machen.“

Seit diesem Tag bin ich frei von den Panikattacken. Und Jesus hat mir geholfen, in kleinen Schritten wieder Vertrauen zu mir und zum Leben zu finden. Es ist sein Verdienst, dass ich heute als Familienvater Verantwortung für vier Kinder tragen darf.

Joachim J., Bad Münstereifel

 

 


Herr, wo bist du? Ich bin doch dein Kind!


Vor einigen Wochen musste ich mich einem operativen Eingriff unterziehen. Schon etliche solcher Situationen kenne ich aus meinem Leben. Doch jetzt war es so (ich hatte nur drei Tage Zeit bis zur OP), dass ich mit schlimmen Angstgefühlen zu kämpfen hatte, die sich von Tag zu Tag steigerten und mich voll im Griff hatten. Sie lähmten mich und ich fragte Gott: „Herr, wo bist du? Ich bin doch dein Kind!“

Trotz der Nähe und des liebevollen Verstehen meines Mannes war ich so allein. Am eigentlichen Tag des Eingriffs durfte ich dann etwas Wunderbares erleben - alle Angst fiel von mir ab. Eine Geborgenheit füllte mich aus. Ich konnte ruhen und schlafen, bis ich in den Operationssaal gefahren wurde.

Jesus befreit von Angst, egal welches hässliche Gesicht sie hat. Diese Erfahrung lässt mich Menschen besser verstehen, die von Ängsten geplagt werden.

Helga P., Rheinbach

 

 


Dem Machtbereich der Finsternis entronnen


1986 wurden wir gefragt, ob wir Lust hätten an einer „Geisterbeschwörung“ teilzunehmen. Wir waren damals 4 Jahre lang miteinander befreundet. Gott spielte keine Rolle in unserem Leben.

Aus purer Neugierde, ob das mit dem „Gläserrücken“ auch funktioniert, haben wir daran teilgenommen. Ab der ersten Sitzung kam eine Angst über uns, die uns nicht mehr los lies. Wir mussten feststellen, hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu. Bei der Frage, wer sich hinter dieser Kraft verbirgt, wurde das Wort Satan geschrieben. Ab diesem Zeitpunkt fingen wir wieder an, uns über Gott und Satan Gedanken zu machen. Außerdem hatte Wilma ständig das Gefühl, nicht mehr alleine zu sein - als wenn etwas Dunkles, Bedrohliches um sie herum wäre. Trotz dieser Angst konnten wir es nicht lassen, die „Geister“ weiter zu befragen.

Schließlich vertrauten wir uns einem gläubigen christlichen Ehepaar an. An diesem 16.November 1986 erfuhren wir von Gottes Liebe und seinem Heilsplan für die Menschen, wenn sie an seinen Sohn Jesus glauben. Sie erzählten uns auch, dass Gott es hasst, sich mit Übersinnlichem zu beschäftigen. Dadurch begibt man sich in den Machtbereich der Finsternis und wird, ohne es zu wollen, zu einem Handlanger des Teufels.

An diesem Abend fiel es uns wie Schuppen von den Augen und wir konnten wieder an Gott glauben. Wir haben im Gebet unser Leben dem Herrn Jesus anvertraut und uns von allen finsteren Mächten, die Einfluss auf unser Leben genommen haben, in dem Namen Jesu gelöst. Wir durften eine völlig neue Freiheit in Jesus erleben. (Später lasen wir, dass die Bibel dies Wiedergeburt nennt.) Die Angst war gewichen und der Heilige Geist fing in unserem Leben an zu wirken. Wir fingen an in der Bibel zu lesen, um Gott kennenzulernen. Der regelmäßige Besuch in einer Freikirche hat uns im Glauben gestärkt. Schritt für Schritt wurde unser Leben verändert. Uns ist auch bewusst, wenn sich nur einer von uns beiden für Gott entschieden hätte, wären wir heute nicht mehr zusammen. Jesus hat unserem Leben den Sinn gegeben. Die Bibel ist unsere Gebrauchsanweisung für das tägliche Miteinander. In Freude und Leid dürfen wir Gottes wohltuende Nähe erleben. Gott hat uns aus dem Machtbereich der Finsternis versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes Jesus.

Wilma und Frank B., Euskirchen

 

 


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