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Gedanken zum Monatsspruch

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»Gedanken zum Monatsspruch, mehr ...« Februar 2012

"Wir reifen an der Gnade Gottes mehr in 10 Minuten, die wir in der Nähe Gottes erleben, als in zehn Jahren, die wir fern von Seiner Gegenwart sind."

C.H. Spurgeon



Am Sonntag durften wir gemeinsam auf das beeindruckende Wort Saaras über die Gnade Gottes lauschen.
Die Güte Gottes, die Gottes Wesen ausmacht und mir die Erlösung durch das Kreuz Jesu brachte; die Nicht verdiente Liebe, die mich aus der Welt der Sünde herausgeliebt hat, unfair, aber köstlich; Seine Annahme, mit der Er mich befreit hat von Schuld- und Schamgefühl; der Dietrich, mit dem Er mich von den Ketten des Fluches Satans befreit hat und eine tiefe Beziehung zu Sich ermöglicht hat; die täglich und immer wieder Erfahrbare Gnade, die den Kreis der Rache und des Nichtvergebenkönnens und -wollens durchbricht; all das wirkt auf mich und verändert mich so stark, dass ein Augenblick in Seiner Nähe mehr Leben bewirkt als alles Wollen, Wirken und Mühen fern von Ihm. Das macht Seine Gnade aus. Und darin wachse ich umso mehr, je mehr ich in Seiner Nähe und Gemeinschaft bin.
Darum brauche ich zunächst täglich eine Zeit der Gemeinschaft mit Ihm, in der ich Sein Wort persönlich höre und Ihm meine Gedanken, Hoffnungen und Wünsche bespreche. Darüber hinaus benötige ich ständig Seine Gemeinschaft, das Zwiegespräch und Zuhören in allem, was ich tue. Das brauche ich bei der Arbeit, egal, wo Er mich hingestellt hat, ob als Verkäufer, Krankenschwester, Haushaltshilfe, Handwerker, Student, Ingenieur, Vertreter, Selbständiger, Vorgesetzter..., nicht jeder kann Pastor oder Mitarbeiter eines christlichen Werks sein. Es kommt nicht darauf an, was, sondern, dass ich treu und verlässlich arbeite, so als ob ich es für Jesus selbst tue. Ich brauche das zuhause und in der Nachbarschaft, beim Einkauf, kurz: in allem ist Seine Nähe notwendig.
Aber nicht, um seine Gnade zu erhalten, sondern weil ich Seiner Gnade begegnet bin. Seine Gnade macht mich so hungrig, dass ich immer mehr davon will. So werde ich Ihm ähnlicher und zu einem reifen Nachfolger Christi, der sich nicht mehr nur von Milch ernährt.
Uns allen wünsche ich in diesem Monat ein Reifen an der Gnade Gottes .

Euer

Harald Krämer



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