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An dieser Stelle berichten wir von Aktionen und Veranstaltungen, zu denen wir als Gemeinde eingeladen oder an denen wir teilgenommen haben. Alle bisherigen Berichte gibt's im ARCHIV.
| »RR-Eurocamp« |
2011 |
Das Eurocamp
Wenn man an das Eurocamp zurückdenkt, fallen einem ganz viele Gegebenheiten ein. Manche schöner, manche nicht so schön. Zwar meckerten einige über das ziemlich gewöhnungsbedürftige Essen, dennoch waren
wir froh gewesen, überhaupt etwas zu futtern bekommen zu haben. Das Eurocamp war ein voller Erfolg. Viele Dinge werden einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Um zu verdeutlichen, wie ein Tag auf dem
Eurocamp in etwa aussah, folgt eine grobe Beschreibung eines normalen Camptages.
Das Aufstehen war regulär um acht Uhr. Gut, für diejenigen, die den Abend davor früh ins Bett gescheucht wurden, war dies kein Problem, doch für die anderen hieß es Kaffee trinken als Mittel gegen die
Müdigkeit. Das Frühstück verlief recht amüsant. Schon an den ersten Tagen entdeckten wir als Stamm, was man am besten am Frühstückstisch machte: Handeln. Da wurde einfach mal eine Packung Cornflakes
gegen ein Kuchenteilchen getauscht oder was auch immer. Jedenfalls waren diese kleinen Tauschgeschäfte prägnante Dinge, die zum Camp gehörten. Auf das Frühstück folgte die Stille Zeit. Jedes Team setzte
sich zusammen und bearbeitete relativ frei die Seite zu dem Tag. Anschließend hatten wir ein wenig Freizeit. Hin und wieder sah man es auch ein aufzuräumen. Das Mittagessen gab es schon um 12 Uhr.
Darauffolgend durfte man sich beim Sport oder bei den Workshops vergnügen. Das Angebot der verschiedenen Workshops war breit gefächert. Man konnte sich von sportlichen, kreativen bis hin künstlerischen
Bereichen aktiv beteiligen. Unter anderem gab es ein Fußball- und ein Volleyball-Turnier. Bei beiden nahm die Region W3 teil.
Nun aber weiter mit dem Tagesablauf. Auf die Zeit, in der man Workshops oder Sport machen konnte, folgte das Abendessen. Und da muss man sagen, dass das Abendessen immer lecker war. Abends gab es
nämlich häufig warmes Essen und hinzukommend einige leckere Naschereien.
Abschließend zum Abend waren die Abendveranstaltungen dran, die teilweise auf Englisch veranstaltet, aber ins Deutsche übersetzt wurden. Dies lag hauptsächlich an dem großen Anteil der deutschen
Delegation, welche sage und schreibe aus ca. 4.000 Deutschen bestand. Die Zeit nach der Abendveranstaltung konnte zum Besichtigen des Camplatzes oder aber auch zum Besuchen der Cafeterias, welche im
ganzen Camp verteilt waren, nutzen.
Im Großen und Ganzen war das Eurocamp ein richtig tolles Camp in Le Havre. So eine Dimension von Camp muss man einmal erlebt haben. Sei du auch das nächste Mal dabei!
Annabell Kiefer
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